Die ITIL 4 Edition – Was ist neu?

Nach 9 Jahren hat die Veröffentlichung der nächste Version der ITIL mit dem ersten Buch begonnen. Die ITIL 4 Edition setzt mit Value Stream völlig andere Akzente, als es die bisherigen Versionen getan haben. Das Webinar gibt einen Einstieg in die Weiterentwicklung des bewährten Frameworks.

Wie schon zum Wechsel von der Version 2 zur Version 3/Edition 2011 gibt es signifikante Veränderungen in der ITIL. Die aus der Betriebswirtschaftslehre bekannte Value Chain wird zum Leitbild der Edition 4. Damit verändern sich Grundbausteine der Überlegungen in der ITIL. Der Mehrwert, den die IT liefern soll, wird noch weiter in den Vordergrund gerückt, als es bisher schon der Fall war. Das SVS löst den bisherigen Gedanken der Orientierung am Lebenszyklus eines Services vollständig ab. Neue Begriffe wie „Engage“ oder „Obtain/Build“ tauchen auf.

Der zweite Kerngedanke der ITIL 4 Edition ist das Vier Dimensionenmodell (Four Dimensions Model). Ein Teil darin sind die bekannten 4 P‘s. Sie werden allerdings deutlich ergänzt und auch im Kontext anders eingeordnet. Dieser ergibt sich aus den externen Faktoren, die das Modell vollständig umfassen. Im Ergebnis entsteht eine Vielschichtigkeit und Adaptionsmöglichkeit, die bisher nicht so deutlich formuliert war. Eine Neuerung in dem Buch ist die Erläuterung von Inhalten an einer Beispielfirma. In kleinen Dialogen oder Use Cases werden Inhalte anschaulich gemacht. Und was ist mit den Prozessen? Lassen Sie sich im Webinar überraschen.

Webinar vom 8. August
Die ITIL 4 Edition – Was ist neu?

Bernd F. Dollinger, Finanzvorstand itSMF Deutschland e. V., stellt Ihnen die das erste Buch „Foundation“ der ITIL 4 Edition vor. Die Veröffentlichung lässt einen interessanten Einblick in die Weiterentwicklung der ITIL zu. Der Lifecycle aus der Edition 2011 wird durch ein Service-Value-System (SVS) abgelöst. Dazu kommt das Vier Dimensionenmodell (Four dimensions model), das weiter Aspekte in die Überlegungen einbringt. Das größte Spannungsmoment ist die Erkenntnis, dass die Prozesse verschwunden sind – oder doch nicht?