Die Zecken im Griff

Sommerzeit ist Zeckenzeit. Die winzigen Tiere lauern kaum überall da, wo wir uns in der warmen Zeit gerne aufhalten: In der Wiese, dem schattigen Wald, den Gräsern am Weiherufer. Die milden Temperaturen im Winter, die zwar viel Schnee, aber weniger Frost brachten, begünstigten ihre Ausbreitung.

Lästig sind sie zwar nicht. Dafür aber gefährlich. Denn ihre Bisse können zu bis zu 50 Krankheiten, darunter die schwerwiegende Borreliose oder FSME führen. Das Tragen langer Kleidung und festem Schuhwerk ist die beste Prävention gegen Zecken. Zurück zuhause empfiehlt sich ein sorgfältiges Untersuchen des gesamten Körpers, insbesondere der warmen Stellen wie Ellenbogen und Kniegelenke.

Wer doch eine erwischt, sollte sie so schnell wie möglich mit einer speziellen Zeckenzange oder einer Pinzette die Zecke möglichst knapp über der Haut und ziehen Sie den Sauger in einer vorsichtigen aber festen Bewegung senkrecht aus der Haut. Leichtes Drehen oder Rütteln kann dabei helfen. Beobachten Sie Hautveränderungen oder Infektionen, sollten Sie zur Sicherheit einen Arzt aufsuchen.


  • Weite Hintergründe zur Hirnhautentzündung FSME können Sie an dieser Stelle lesen.
  • Nicht minder gefährlich ist die Borreliose, zu der Infektionsschutz.de Hinweise zu Schutz und Krankheitsverlauf zusammengestellt hat.
  • Einen Überblick zum Thema Zecken gibt es hier.
  • Die Apotheken Umschau listet Tipps zur Zeckenentfernung.