Mit Plogging laufend die Umwelt schützen

Mit Plogging erobert derzeit eine Wortneuschöpfung Deutschlands Sportgemeinde: Zusammengesetzt aus „plocka“ (schwedisch für „aufheben) und „jogging“ werden hier Jogging und Müllsammeln zu einer sinnvollen Aktivität für Mensch und Umwelt verbunden. Ursprung des Sporttrends ist Schweden, mittlerweile haben sich aber weltweit Plogging-Gruppen zusammengefunden. Dabei ergeben sich nicht nur positive Wirkungen für die Umwelt, sondern auch zusätzliche Trainingseffekte. Denn wer Abfall von der Straße pflückt, bewegt – anders als beim Jogging normalerweise üblich – auch seine Rumpfmuskeln sowie weitere Muskelgruppen an Oberschenkeln, Rücken, Bauch, Po, Schultern und Armen. Mit spürbarem Ergebnis. So können in einer Stunde Plogging schon einmal 10 Kilo Müll und rund 400 Kalorien zusammenkommen. Unter dem Hashtag #plogging posten die Anhänger nach ihren erfolgreichen Aufräumaktionen dann natürlich auch die Ergebnisse. Als Plogging-Urvater gilt übrigens der schwedische Umwelt-Aktivist Eric Ahlström, der im Sommer 2017 erstmals durch Stockholm „ploggte“.

Hintergründe zum Plogging gibt es an dieser Stelle.

Eine Plogging-Reportage begleitet die Bewegung in München.

Mehr zur Entstehung der Bewegung finden Sie hier.