Rund um Mückenstiche

Wenn man unbeschwerte Sommertage auf der Terrasse genießen, ohne mit den lästigen Stechmücken kämpfen zu müssen, sollte man clever vorbeugen.

1. Stiche vermeiden

Neben dem klassischen Mückenspray zum Auftagen auf die Haut gibt es zahlreiche weitere Ansätze, den Störenfrieden den Appetit zu verderben. Eine Möglichkeit hierfür sind Glimmpapier, Räucherstäbchen oder Räucherspiralen, die die Mücken mit ihrem intensiven Geruch verscheuchen und, für Mücken unwiderstehliche, Körpergerüche übertönen.

Einen ähnlichen Ansatz verfolgen Mückenarmbänder, auch als Alternative zum Auftragen von Mitteln auf die Haut. Zudem gibt es elektronische Helfer, die Insekten mit Ultraschall aus Ihrer Umgebung vertreiben können sollen – eine Steckdose vorausgesetzt.

Generell empfiehlt sich am Abend langärmelige Kleidung zu tragen, um die verwundbare Hautoberfläche zu reduzieren. Da die kleinen Biester insbesondere von dem Kohlendioxidgehalt (CO2) unserer verbrauchten Atemluft angelockt werden, empfiehlt sich in besonders betroffenen Gebieten die Anschaffung eines Moskitonetzes – sofern man nicht mit geschlossenem Fenster schlafen möchte.

Noch ein Tipp: Kaufen Sie Moskitosprays bei Fernreisen immer vor Ort, da die Zusammensetzung des Wirkstoffs für die jeweilige Moskitopopulation der Region optimiert ist.

2. Stiche behandeln

Sollte Sie aber dennoch eine Mücke erwischt haben, gibt es den sogenannten „Stichheiler“ zur äußerlichen Behandlung von Insektenstichen und Insektenbissen, wie z. B. von Mücken, aber auch von Wespen, Bienen oder Hornissen. Mit konzentrierter Wärme spaltet das Gerät die Eiweißmoleküle des Insektengifts und lindert so Juckreiz, Schmerzen und Schwellungen. Ebenfalls kann unmittelbare Kühlung mit einem Eiswürfel, sofern vorhanden, das Schlimmste vermeiden.